Langsam aber sicher endet die dunkle Jahreszeit, die für viele Menschen alljährlich Anlass ist, in schlechte und trübsinnige Stimmung zu geraten. Aber Winterdepression und Erschöpfung können tatsächlich einen medizinischen Hintergrund haben: Vitamin-D-Mangel. Warum es ausgerechnet im Winter mit der Vitamin-D-Versorgung hapert? Um Vitamin D im Körper bilden zu können, braucht der Mensch die UVB-Strahlen der Sonne auf der Haut. Aber die macht sich in Deutschland zu dieser Jahreszeit besonders rar.

Erste Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels sind:

  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Muskelkrämpfe, Knochenerweichung
  • Anfälligkeit für Infekte
  • Chronische Zahnfleischerkrankung

Darüber hinaus erhöht ein langfristiger Vitamin-D-Mangel das Risiko für viele Erkrankungen, wie zum Beispiel:

  • Kardiovaskuläre Erkrankungen (Bluthochdruck, Herzschwäche)
  • Diabetes mellitus
  • Darm-, Prostata-, Brustkrebs
  • Atemwegserkrankungen, chronisches Asthma
  • Osteoporose, Osteochondritis
  • Depression, Demenz

Die eigene Vitamin-D-Versorgung testen lassen

Der persönliche Vitamin-D-Spiegel kann in einer Blutprobe beim Arzt überprüft werden. Dies ist besonders für folgende Risikogruppen wichtig:

  • Kleinkinder und Senioren
  • Menschen, die ihre Haut das gesamte Jahr nur sehr selten dem Sonnenlicht aussetzen (etwa wegen Büroarbeit oder vollständiger Körperverhüllung aus religiösen Gründen)
  • Personen mit dunkler Hautpigmentierung
  • Einwohner hoher Breitenregionen (abhängig von der Jahreszeit)
  • Patienten mit Nieren- und Leberinsuffizienz oder chronischen Darmentzündungen

Direkt nach der Synthese wird Vitamin D in die Speicherform 25-OH-Vitamin D umgewandelt und ist deshalb nur kurzzeitig nachweisbar. Die Speicherform hingegen bleibt in nahezu konstanter Menge über einen längeren Zeitraum im Blut vorhanden und ist daher ideal dazu geeignet, den Status der Vitamin-D-Versorgung zu bestimmen.

VitD_Versorgung_SkalaDer EUROIMMUN 25-OH-Vitamin-D-ELISA (Bestellnummer: EQ 6411-9601) ist ein Test, mit dem der Arzt den Vitamin-D-Spiegel seines Patienten schnell und präzise bestimmen lassen kann – sei es zur Erstdiagnose oder um im Falle eines bereits festgestellten Mangels eine Therapie mit Nahrungsergänzungsmitteln zu überwachen. In weniger als drei Stunden liegt das Ergebnis vor: Ein Wert von 30 bis 50 ng/ml ist optimal, ein Wert unter 30 ng/ml 25-OH-Vitamin D gilt als suboptimal. Bei 20 ng/ml beginnt der Mangel-Bereich.

Die Qualität des ELISA wird regelmäßig in speziellen Ringversuchen überprüft. Bei der letzten Qualitätskontrolle vom Januar bis zum Oktober 2014 (DEQAS) schnitt der EUROIMMUN ELISA als bester von acht teilnehmenden Tests zum Nachweis der 25-OH-Vitamin-D-Konzentration ab. Die Ergebnisse zeigten eine sehr gute Korrelation der ELISA-Messungen mit den vorgegebenen Zielwerten des Ringversuchsanbieters (Korrelationskoeffizient 0,93).