#bettertogether
Im Frühjahr vergangenen Jahres brachten wir gemeinsam mit IDS die neue Random-Access-Plattform IDS i20 auf den Markt. Die Automatisierungslösung folgte den bereits auf dem Markt etablierten Random-Access-Geräten IDS-i10 und IDS-iSYS. In die Entwicklung des IDS i20 flossen 50 Jahre Erfahrung von IDS im Bereich der Laborautomatisierung – stets mit Fokus auf eine maximale Anwenderfreundlichkeit und Verlässlichkeit. Erstmals wurden dabei auch personelle Ressourcen und Know-how von Euroimmun in die Entwicklung von Hard- und Software für ein IDS-Gerät eingebracht. Auf diese Weise konnten Synergien geschaffen werden, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Auch nach der Markteinführung bleibt die Plattform ein gelungenes Beispiel für das partnerschaftliche und zunehmend verzahnte Zusammenspiel von Euroimmun und IDS:
Kontinuierlich validieren Teams an den IDS- und Euroimmun-Standorten Pouilly-en-Auxois, Boldon und Dassow zusätzliche Tests auf dem Gerät, damit das gesamte Portfolio zeitnah auf der neuen Plattform einsatzbereit ist. Durch die Integration der IDS-Produkte in das Portfolio von Euroimmun steht unseren Kunden nun eine einzigartige und breitgefächerte Produktpalette für die Spezialdiagnostik zur Verfügung. Im Bereich der Chemilumineszenz-Immunassays (ChLIA) umfasst diese über 200 Parameter aus sechs diagnostischen Bereichen: Endokrinologie, Autoimmunerkrankungen, Infektionskrankheiten, Allergien, Morbus Alzheimer und therapeutisches Drug-Monitoring.
Darüber hinaus ermöglicht die Bündelung unserer Expertisen einen umfassenden Service und Support für den IDS i20. Das Wissen der IDS-Kollegen wird Schritt für Schritt an die Euroimmun Academy weitergegeben, damit diese die Schulung von Servicetechnikern und Anwendungsspezialisten übernehmen und die IDS-Kollegen bestmöglich unterstützen können.
Zu Beginn des Jahres reisten Produktmanager von IDS und Euroimmun gemeinsam zu mehreren IDS-i20-Kunden in Europa, um den aktuellen Status Quo im Rahmen der Post-Market-Surveillance zu erfassen. Diese stellt sicher, dass ein Produkt während seines gesamten Lebenszyklus stetig verbessert wird. Dafür wurden unter anderem Kundenrückmeldungen und Felddaten erfasst sowie die Anforderungen der Kunden anhand eines umfangreichen Fragenkatalogs und persönlicher Gespräche in den Laboren analysiert. Die Ergebnisse wurden gemeinsam mit den zuständigen Software- und Hardware-Entwicklern weiterverarbeitet und die Umsetzung erforderlicher Optimierungen an der Plattform geplant.
Durch die enge Zusammenarbeit der Euroimmun- und IDS-Kollegen, das Bündeln unseres Know-hows und das eng verzahnte Handeln optimieren wir unser Portfolio kontinuierlich und schaffen Innovationen für die Zukunft.

