Ärzte und Biologen rechnen in diesem Jahr in Deutschland mit einer im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Anzahl neuer Ansteckungen mit Hantaviren. Anlass dafür ist die aktuell starke Vermehrung der Rötel- und Brandmäuse, welche die Erreger über ihren Kot verbreiten. Feine Partikel der Exkremente können beim Auskehren des Gartenschuppens oder beim Joggen im Wald eingeatmet werden – und damit auch die Viren.

Die größte Gefahr der Hantaviren-Infektion ist ein mögliches Versagen der Nieren, das, wenn unbehandelt, tödlich enden kann. In einem neuen Beitrag der NDR-Sendung “Visite” schildern zwei Patienten den Verlauf ihrer Erkrankung.

Um schwere Komplikationen vermeiden zu können, muss die Diagnose der Infektion schnell erfolgen. Diese wird in der Regel anhand des klinischen Bildes der Erkrankung und einer serologischen Untersuchung gestellt. EUROIMMUN verfügt über ELISA sowie über Immunblots und Immunfluoreszenztests zum Nachweis spezifischer Anti-Hantavirus-Antikörper (IgM, IgG), um damit eine sichere Diagnose der Hantaviren-Infektion zu ermöglichen.